Zivildienender Alltag

Passt auf, wahre Geschichte. Hintergrund ist folgender: Es gibt einen Betreuer A, der Klienten B kennt, eine Klientin B, welcher Betreuer A nicht bekannt ist und einen Zivildiener L, der sich bestens amüsiert.

Eines Tages begibt sich Betreuer A wieder einmal auf den Weg in die Arbeit. Betreuer A ist zu Fuß unterwegs, weil erstens Wetter ganz angenehm und zweitens schlechtes Gewissens wegen dem Raucherhusten. Er schlendert also langsam, den Gehsteig entlang, immer vorbei an Laterne, Baum mit Grünfläche, Laterne, Baum mit Hundeklo, Laterne, Hundeklo mit Baum, Laterne, in Richtung Heim. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite die üblichen Lokalitäten: Trafik, Kebabbude und Frisörsalon. Und vor dem Frisörsalon steht, herausgeputzt und angemalt, Klientin B, welche scheinbar die neuesten Damenfrisuren inzpiziert.

Motiviert durch die frische Luft wechselt Betreuer A die Straßenseite, stellt sich neben Klientin B und fragt: „Na, was kostets den?“. Klientin B schaut ihn musternd, schief an und antwortet: „200€.“ „Was so viel? Also ich machs mir ja immer selbst. Zuhause mit der Maschine. Das is billiger.“ Klientin B beginnt zu grinsen und anschließend zu lachen: „Haha, du machen es dir selber. Ja, is billiger.“ Etwas verwirrt zieht Betreuer A weiter.

Im Heim erzählt er schließlich Zivildiener L von dem Ereignis. Zivildiener L stellt vorsichtige Vermutungen an. Etwas später kommt auch Klientin B ins Heim, sieht Betreuer A, schreit etwas das nach „arghgrmmlverdammtescheißebawahhh“ auf jugoslawisch klingt, zerzaust sich die Haare und verschwindet. Wahrscheinlich zum Frisör. In die Auslage.

luki

6 Responses

  1. du bist irgendwie witzig. checken tu ich diese story da trotzdem nicht^^

  2. Vielleicht ist es geschrieben nicht offensichtlich genug.

    Klientin B war offensichtlich nicht am Frisörladen interessiert. Trotzdem steht sie augetakelt auf der Straße und beantwortet eine Frage nach Geld mit „200€“. Es gibt Frauen wie Klientin B, welche nicht auf der Straße stehen, sondern in einer Auslage sitzen. Klingelts?

  3. Also ich fand’s mal superlustig,
    aber ob du witzig bist…naja=P

  4. ich habs gleich gecheckt!
    aber wo war klient B?

  5. Was meint du mit „wo der klient war“? zuerst vorm friseursalon, dann ihm heim, dann weg ???

  6. Nein, im Friseursalon und dann im Heim war ja die Klientin B, aber wo war der Klient? Der kommt nur in der Einleitung vor…

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